Sicherungen legen: So klappt’s mit Keilen, Friends und Schlingen

August 12th, 2013  |  Published in Wissen

Wer am Fels klettern möchte, wird oft mit mangelnden Sicherungsmöglichkeiten konfrontiert. Da Kletterer eine Allergie auf tiefe Stürze mit Grundkontakt haben, lohnt es sich also, Sicherungsmaterial dabei zu haben. Doch was für Techniken gibt es? Und wie sind diese einzusetzen?

Die klassische Variante der Selbstsicherung ist der Keil (eng. Nut) – er wird in eine kleine Felsspalte gezogen, bis er sich so fest verklemmt, dass er sich nicht ohne weiteres wieder lösen kann. An solch einem gelegten Keil kann dann eine Exe befestigt und das Seil geklippt werden.

Eine Sicherungsmethode, die die moderne Sportkletterei von Grund auf revolutionierte, ist der Friend (eng. Cam) – er lässt sich leicht in schmalen und breiten Spalten und Rissen platzieren und sorgt mit seinem Mechanismus für maximale Haftung auch unter schwierigen Bedingungen.

Die dritte Methode ist das Legen von Schlingen (eng. Slings) – hier verwendet der Kletterer robuste Bandschlingen, die um Felsvorsprünge oder durch Löcher im Fels (sog. Sanduhren) gelegt werden. Exe dran, seil klippen, fertig.

Wie genau das alles funktioniert und worauf man dringend achten sollte, zeigt das folgende Video:

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